lunes, 29 de mayo de 2006

Triste Geschichte

Mein Herz steht aus Stein. Drinnen liegen meine Freunde. Verschränkt.


Ich bin draußen. Der Wächter der nichts wacht. Und wartet.


Dass jemand ihm einen Hammer bringt.

domingo, 21 de mayo de 2006

Sogar Primaten können es... Warum kann ich es nicht???


Primaten mit Plan


Wissen Primaten, was Zukunft ist? Eine neue Studie im Wissenschaftsmagazin Science verblüfft mit neuen Ergebnissen


Von Christine Jähn


In ihren Hosentaschen schleppen Menschen unzählige Dinge mit sich herum. Kugelschreiber, Geldbörse, Kosmetik oder Taschenmesser werden eingesteckt. Vielleicht brauchen sie diese einmal, später irgendwann. Nach demselben Prinzip packen sie Koffer oder denken an die Altersvorsorge. Dass Menschen in die Zukunft planen können, ist eine ihrer herausragenden Eigenschaften. Lange Zeit galt sie unbestritten als einzigartig menschlich.


Doch die Einzigartigkeit unseres Intellekts bröckelt. Immer mehr Experimente aus der Primatenforschung zeigen, dass viele unserer Fähigkeiten gar kein Privileg sind, sondern dass wir sie mit den Affen teilen. In der aktuellen Ausgabe des amerikanischen Wissenschaftsmagazins Science zeigen Nicholas Mulcahy und Josep Call vom Leipziger Max Planck Institut für Evolutionäre Anthropologie jetzt sogar, dass Affen in die Zukunft planen. Die Wissenschaftler stellten Orang-Utans und Zwergschimpansen vor ein Problem, dessen Lösung die Tiere ganz offensichtlich zu einem früheren Zeitpunkt vorbereitet hatten.


Die Tiere lernten zunächst, dass sie nur mit einem Werkzeug an ihr Futter kommen. Dieses Werkzeug lag nicht immer bereit. Die Affen mussten es deshalb nach dem Fressen in den Schlafraum bringen und später - zum Fressen - wieder in den Testraum tragen. Bei den Werkzeugen handelte es sich zum Beispiel um einen Haken an einem langen Stiel, mit dem man eine Schnur heranziehen konnte. An der Schnur hing eine Milchflasche.


Die Affen mussten also nicht das Futter horten, wie Hamster, Eichhörnchen und viele andere Tiere; die Affen mussten Gegenstände aufbewahren, die zum Erreichen von Futter dienen – eine besondere Leistung, weil sie ein zeitliches Muster voraussetzt. Die Affen taten damit etwas, wofür sie nicht unmittelbar belohnt wurden. Zwischen dem Zeitpunkt, zu dem die Tiere das Werkzeug in Sicherheit brachten und dem nächsten Einsatz des Werkzeugs zur Fütterungszeit lagen bei verschiedenen Tieren bis zu 14 Stunden. Gegen den Zufall spricht, dass die Affen die geeigneten Werkzeuge, sobald sie sie mitgenommen hatten, in rund 70 Prozent der Fälle auch wieder zurück an die Futterstelle brachten.


Für Josep Call ein klarer Beweis dafür, dass Affen an ihre Zukunft denken und entsprechend planen. Etwas vorsichtiger ausgedrückt hieße das: Auch in der Vorstellung von Affen gibt es etwas, das "später" bedeutet. In jedem Fall ist es eine "zukünftige Motivation", welche die Affen antreibt, interpretiert Nicky Clayton, Professorin am Department für Experimentelle Psychologie in Cambridge. Clayton hatte bereits zuvor in Experimenten gezeigt, dass Krähenvögel ihr Futter von einem Ort zum nächsten bringen, um es vor Feinden zu schützen. Dieser Nachweis sollte ebenfalls planendes Verhalten belegen.


Doch geht es hier tatsächlich um Planen? Können die Ergebnisse von Call und Mulcay vielleicht auch durch Konditionierung erklärt werden? Gegen diese Erklärung sprechen die langen Zeiträume zwischen Transport und Futter. Die traditionelle Konditionierungstheorie geht davon aus, dass die Tiere innerhalb kurzer Zeit nach dem Handeln belohnt werden müssen. Die Affen transportieren jedoch einen Gegenstand, den sie eine Stunde später oder sogar erst am nächsten Tag nutzen. Diese vierzehn Stunden Pause erfasst die Konditionierungstheorie nicht mehr – sie erklärt nicht einmal eine Stunde Warten auf die Belohnung.


Offensichtlich können die Affen etwas, was die menschliche Kategorie des „Planens“ zumindest berührt. Wie Affen denken, bleibt zwar trotzdem eine offene Frage. Das Forschungsergebnis bedeutet auch nicht zwingend, dass Affen komplexe Zeitspannen überblicken, wie es der Mensch tut.


Doch selbst wenn der Unterschied zwischen Affe und Mensch groß bleibt, die Grenze zwischen Mensch und Tier in ihrer kategorialen Absolutheit wird unschärfer. Call geht davon aus, dass die Tiere die im Experiment gezeigte Fähigkeit auch in der freien Wildbahn anwenden. Sie sei nur noch nicht nachgewiesen worden. "Wo Affen schlafen, ist zum Beispiel Teil dessen, was sie am nächsten Tag tun", erzählt Call von seinen Beobachtungen. Anders würde ihre Schlafplatzwahl oft keinen Sinn machen. "Wenn ich von Dresden nach Leipzig mit dem Zug fahre und dort übernachte, macht das Sinn, wenn ich zum Beispiel am nächsten Tag nach Berlin weiterreisen will."


Die Wissenschaftler schlagen vor, als nächsten Schritt zu überprüfen, ob die Affen einen für die Ernährung notwendigen Gegenstand auch stehlen, beziehungsweise gegen Diebstahl verteidigen würden. Da niemand weiß, was sich in den Köpfen der Tiere abspielt, ist dies der einzige Weg: ihr Verhalten testen und dabei versuchen auszuschließen, dass es sich um Konditionierung handelt. So kommt man ihren Fähigkeiten näher. Genau so, wie es die aktuelle Studie getan hat.

Leva-se muito tempo para ser jovem...

Adormeceram. Mas, aos poucos, despertam.

Leva-se muito tempo para ser jovem, diz o papel-bandeja do Carpe Diem. Certamente a frase pertence a alguém. Poderia pertencer a mim.

O tempo é mais que nunca escasso. É porém fundamental colocar-se entre as prioridades.

 

Não, eu não perdi os sonhos. Eles não morreram.

Preciso somente reconhecê-los e deixar que me, a cada tanto, me levem. Numa noite fria, uma neblina gostosa...

 

Às vezes penso se devia voltar a ler Neil Gailman. Não acho que é este o ponto relevante disso tudo.

O mais importante está em mim. Em entender que o mundo é uma questão de escolha.

Entre prender-se dentro de um apartamento com medo de ser morto pela polícia ou sair à rua sem medo da última vez. Em algum lugar entre os dois extremos.

 

Sim, eu tenho sonhos. Simples. E meus. E tenho desejos. Um desejo de um meu sonho que não apenas meu seja. Um desejo meu de ser nosso... Sonhos simples. E que me mantêm caminhando.

 

"Es ist immer wieder erstaunlich wie schnell sich eine miserable Gegenwart in eine gute alte Zeit verwandelt". Also sprach Gustav Knuth. Meine Gegenwart soll sich in eine Zukunft verwandeln. Einfach so. 

jueves, 18 de mayo de 2006

Constatação

Na minha ânsia pela realidade, pela vida, pela matéria, não foi a metafísica que eu perdi.

Foram os sonhos.

 

 

miércoles, 17 de mayo de 2006

De novo mais do mesmo sempre

Minha vida tem sido um dia após o outro. Os planos me parecem cada vez tão mais distantes, tão mais sem sentido. Nada realmente me importa a não ser o presente momento. Na realidade, às vezes sequer o momento presente realmente importa.
Vou buscando o sentido nas coisas imediatas. Não o grande sentido das coisas. Não sei se tal sentido existe. Ando em busca do sentido tátil, do cheiro, da cor, do som... Entrar em contato direto com a matéria amorfa, densa e branca de Clarice.
Mas me perco. Saio do caminho. E me vejo de repente em um grande galpão vazio. Preencho-o com momentos de silêncio. E de nada. Poucas coisas são tão densas como o nada. Tão pesadas. Tão concretas.

 

Ah!!! Há vontade de gritar, de correr, de sair e me jogar. Do alto do abismo. Viver a vertigem. Irrefreavelmente, incontinentemente...
Sou cada vez mais convencido de que a vida é feita de paixões, de arroubos, rompantes. E, contudo, cada vez me vejo menos afeito a elas. Tão enquadrado, encaixado, lapidado, tolhido, moldado. Tão esquecido de romantismos oitocentistas, de devaneios pueris... Velho.
E sem planos.
Não por ausência de perspectivas. Mas por não me preocupar com elas. Por não me preocupar com o que há do outro lado da montanha. Por dar-me por satisfeito ao subi-la pouco a pouco, passo a passo, de maneira firme e constante, entendendo que a paisagem se desdobrará ante meus olhos tão logo alcance o pico.
Assim, não imagino as belezas. Mas sim desejo os picos. Com todas as minhas forças. E sem quaquer controle sobre eles. Pois as montanhas. As montanhas simplesmente estão.

 

Ah... Não sei como estou. Não é tristeza. Não é infelicidade. É talvez impaciência. Talvez cansaço do ordinário. E dúvida. Sobre se será melhor continuar a subida ou mejogar barranco abaixo. Daqui mesmo. Sem saber se a queda vale. Sem saber se vale a subida...

 

(e também com preguiça de pensar em respostas...)

 

Fui almoçar com o Henrique e a Thais. É sempre bom ter os amigos por perto.

 

Hand in My Pocket
Alanis Morissette

 

I'm broke but I'm happy
I'm poor but I'm kind
I'm short but I'm healthy, yeah
I'm high but I'm grounded
I'm sane but I'm overwhelmed
I'm lost but I'm hopeful baby

 

What it all comes down to
Is that everything's gonna be fine fine fine
I've got one hand in my pocket
And the other one is giving a high five

 

I feel drunk but I'm sober
I'm young and I'm underpaid
I'm tired but I'm working, yeah
I care but I'm worthless
I'm here but I'm really gone
I'm wrong and I'm sorry baby

 

What it all comes down to
Is that everything's gonna be quite alright
I've got one hand in my pocket
And the other one is flicking a cigarette

 

What it all comes down to
Is that I haven't got it all figured out just yet
I've got one hand in my pocket
And the other one is giving the peace sign

I'm free but I'm focused
I'm green but I'm wise
I'm shy but I'm friendly baby
I'm sad but I'm laughing
I'm brave but I'm chicken shit
I'm sick but I'm pretty baby

 

And what it all boils down to
Is that no one's really got it figured out just yet
I've got one hand in my pocket
And the other one is playing the piano

 

What it all comes down to my friends
Is that everything's just fine fine fine
I've got one hand in my pocket
And the other one is hailing a taxicab...

lunes, 8 de mayo de 2006

Bem lembrado

Bastante tempo que não escrevo. Poderia tê-lo feito. Não faltaram temas, tampouco motivações. Faltou empenho. E sobrou racionalidade.
No último dia 26, faleceu meu tio. Tio e padrinho. Um dos pais que a vida me deu. Pensei escrever sobre isso. E deixar registrado aqui o sentimento de perda. Mas não o fiz. Seria vão. Ele descansou. E me deixou o desafio de jamais tombar o Rei. A vida, há que vivê-la até o fim. Lance a lance. Até a última pedra. Essa lição, aprendo-a. Ao menos essa, já que fui insensível a tantas outras - quiçás mais importantes... Nova partida. Peão-4-Rei.

 

***

 

Keep walking.

 

***

 

Ainda estou pasmo. Acho que tenho medo.
Fui ontem ao teatro - a segunda peça do fim de semana. A primeira foi A Obscena Senhora D. Uma adaptação do texto da Hilda Hilst, muito bem feita, por sinal. As atuações... Bem, não eram más. Mas irritou-me o exagerado tormento impresso pela atriz à personagem principal. Um tormento externo que não condizia à imensa dor e angústia contida na personagem real. Ao menos não como eu a imagino. A voz embriagada, chorosa, por vezes raivosa, o peso exagerado nos gestos... Tornavam o tormento real - interno, íntimo, infindável - menos verossímil. Eu, se ainda me coubessem tais atos, o teria feito mais leve. As piores dores são silenciosas. O outro ator, por outro lado, era simplesmente fantástico.
Mas não é esse meu ponto. Meu ponto foi a segunda peça, a de ontem. Bakulo: os Bem Lembrados. Uma companhia do Rio, acho. Não sei. Uma companhia de negros. Animei-me com a idéia. Imaginava assistir quase uma versão brasileira de Porgy and Bess. Ingênua esperança a minha. Gerschwin era branco, judeu. Atreveu-se a escrever uma peça apenas com personagens negros. E, embora seja definitivamente meu musical favorito, provavelmente está longe de ser autêntica. Bakulo não. Eram os negros falando por suas próprias bocas. Não produzindo espetáculos para os brancos, como um dos atores criticava em uma parte do texto, mas trazendo a baila uma questão que está longe de ser óbvia, evidente.
Dei-me conta da minha ignorância, da minha falta de informação e da total carência de pensamento crítico. Não me considero preconceituoso - embora, talvez por causa da criação, possa me surpreender por vezes com pensamentos que já não reconheço como humanos. Mas a tolerância, o respeito ou admiração à diversidade é algo muito pequeno próximo do que realmente é necessário, uma compreensão mais ampla... Frente às questões de racismo, minhas opiniões se revelam superficiais, quase cosméticas. Sou a favor de políticas inclusivas, mas não sei o que seriam de fato tais políticas. Não sei diferenciar uma ação afirmativa de uma política discriminatória. Não sei diferenciar uma abordagem de direitos de um sistema segregador, quem sabe facista.
Não sei. Não tenho opinião. Não sei como atuar. E me sinto completamente impotente.
Queria aprender. Queria poder fazer alguma coisa. Mas será possível? O que é o correto? O que é o errado? Haverá em algum lugar esta resposta? Como chegar a ela?
Como? Como?
Bakulo, na minha burra interpretação, parece sugerir que não há uma resposta. Não há consensos. Não há certezas. O que há então?
O que não pode haver é a indiferença.